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Sie haben richtig gelesen, Forscher um Ali Karami haben in Malaysia 16 von 17 getesteten Speisesalzen Mikroplastik gefunden. Mikroplastik im Speisesalz – was als logische Konsequenz schon lange vermutet wurde, hat sich nun bewahrheitet. Getestet wurden 17 Produkte aus den folgenden 8 Ländern: Australien, Frankreich, Iran, Japan, Malaysia, Neu Seeland, Portugal und Südafrika. Einzig das Salz aus Frankreich war sauber, die anderen Produkte wiesen 1 bis 10 Partikel pro Kilogramm auf. Auch wenn diese Partikel mit einer Grösse von 0.16mm bis 1mm zwar sehr klein sind und die gefundenen Mengen bei regelmässigem Salz-Konsum wohl kaum nachweisbare Gesundheitliche Schädigungen mit sich bringen wird, sollten die Ergebnisse zum Umdenken anregen. Die ganze Studie mit allen Details gibt es übringes hier.

Plastik in der Urlaubs-Idylle sind nicht das Problem – wir essen Gift

Mit etwas schwarzem Humor könnte man sagen, dass das geschmacklich wieder zu den mit Plastik verseuchten Fischen passt. Aber im Ernst: Wir haben ein gewaltiges Problem und jeder einzelne sollte sich schleunigst überlegen, was er tun kann, um dem Problem Herr zu werden. Denn es geht hier nicht nur um Strandferien mit Plastik im Instagram-Bild, sondern um die Kontamination unserer Nahrungskette. Schaut Euch dazu auch den Beitrag hier über den Fund von Plastik in Plankton an, notabene dem untersten Ende unserer Nahrungskette.

Jeder kann etwas dagegen tun

Stellen Sie in erster Linie sicher, dass Plastik unter keinen Umständen in die Umwelt gelangt. Verwenden Sie Plastik nur, wo zwingend nötig. Verzichten Sie öfters auf den Einkaufsbeutel und/oder verwenden Sie Mehrweg-Beutel. Braucht jede Zwiebel und jede Karotte einen Plastikbeutel? Brauchen Sie wirklich Plastikbesteck, wenn sie das Take-Away-Essen ins Büro holen? Übrigens spart der Verzicht auf Plastik unheimlich viel an Ressourcen. Haben Sie gewusst, dass eine Plastiktüte für die Produktion etwa das doppelte ihres Eigengewicht an Rohöl verschlingt?

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Bild Credits: Mark Schellhase

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