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Ich sitze zur Zeit in unserem Teamhaus in Sydney – Moment – im Greenings Teamhaus. Dieses haben wir noch gebucht, als Team Greenings noch existierte. In der Zwischenzeit bin ich zum Team Dare to Lead gestossen. Zusammen sind wir bereits von Fremantle nach Sydney gesegelt. Trotzdem ist es aber schön, die alten Teamkameraden unter einem Dach zu haben, denn wir fühlen uns stark verbunden.

 

Die Herausforderungen in einem neuen Team

Aber es ist auch Zeit, vorwärts zu schauen und Skipper Dale Smyth hat mich in Fremantle gefragt, ob ich Watchleader sein möchte. Natürlich habe ich diese Aufgabe ohne zu zögern angenommen. Auch wenn es nicht immer einfach ist, in einer solchen Rolle ein einem unbekanntes Team zu übernehmen. So waren diese zwei Wochen sehr herausfordernd. Rückblickend kann ich nun aber sagen, dass nur weil Dinge im neuen Team anders sind, sind sie nicht zwingend schlecht und wir sind mit Team Dare to Lead auf einem guten Weg.

Das Rennen von Fremantle nach Sydney dauerte 13 Tage und ein paar Stunden. Dies bedeutete für uns den 5 Platz (Gesamt sind wir punktgleich mit Sanya auf dem zweiten Platz). Nach Action reichem Southern Ocean Segeln umrundeten wir die Südspitze von Tasmanien. Dies brachte uns bis auf 44.5° südlich – grosse Wellen und viel Wind. Anschliessend änderte das Wetter komplett, wir kämpften gegen wenig und Wind aus der falschen Richtung an. Ziemlich frustrierend wenn man eigentlich “fast da” ist, aber eben doch nicht.

 

Das grosse Sydney-Hobart Yacht Race

Wir kamen vor gut 10 Tagen in Sydney an. Sydney ist ein sehr spezieller Zwischenstopp. Einerseits ist die Stadt sehr unterhaltsam und spannend. Andererseits schwebt der Geist des legendären Sydney-Hobart Yacht Race über uns. Diese Regatta gilt als das härteste und schwierigste Ocean Race überhaupt – und wir nehmen teil! Seit 1945 startet es jährlich am 2. Weihnachtstag. Es führt von Sydney runter nach Hobart, Tasmanien. Währen den 628 Seemeilen überquert die Flotte die berühmt berüchtigte Bass Strasse. Die Sicherheitsstandards für dieses Rennen sind extrem hoch, speziell nach dem schwarzen Jahr 1998. Damals sind in einem Sturm mit bis zu 80 Knoten Wind (150 km/h) 6 Segler gestorben und zahlreiche Yachten mussten aufgegeben werden. Trotzdem ist die Vorfreude riesig und wir sind für diese Herausforderung bereit!

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